Karate – Post SV Bamberg überzeugt bei den Chemnitz Open
Mit insgesamt zwölf Nennungen in unterschiedlichen Kategorien präsentierte sich der Post SV Bamberg am Wochenende eindrucksvoll bei den Chemnitz Open 2025, einem der größten internationalen Karate-Turniere in Mitteldeutschland. Mehr als 500 Athleten aus über 80 Teams waren am Start – darunter auch vier Bamberger Karateka. Gestartet wurde in den Kategorien Kata (Formenlauf gegen mehrere imaginäre Gegner) und Kumite (Freikampf).
Für das sportliche Highlight des Vereins sorgte Dr. Monica Rusticeanu, die in der zusammengelegten Kategorie Kumite Ü30 -60 kg / +60 kg weiblich einen herausragenden Wettkampftag erwischte. Mit ihrer dynamischen Kampfweise und klaren Treffern, setzte sie sich gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich verdient die Goldmedaille. Zusätzlich startete Rusticeanu noch in drei weiteren Disziplinen: in der Kata Leistungsklasse musste sie sich noch geschlagen geben, in der Kategorie Kata Ü30 holte sie sich die Bronzemedaille und in der Kategorie Kumite Leistungsklasse (-50/-55 kg) stieg sie noch ein Treppchen höher und wurde Zweite.
Auch Mohadesa Hoossini wollte ihr Können in verschiedenen Kategorien unter Beweis stellen. Sie stellte sich bei den Juniorinnen U18 sowohl in der Disziplin Kata als auch im Kumite (-59 kg) 1. Platz und Allkategorie) der starken bundesweiten Konkurrenz. Besonders im Kumite überzeugte sie durch ihr schnelles Umschalten, präzise Konteraktionen und ein taktisch kluges Kampfverhalten. Am Ende durfte sie in der Klasse -59kg die Goldmedaille nach Hause nehmen. Ihre Auftritte unterstrichen ihre stabile Form in der laufenden Saison. Im Kumite Team holte sie für Naila im Rahmen einer Kampfgemeinschaft den 2. Platz.
Jonas Bail startete in der Kategorie Kumite U18 +76 kg sowie der U18-Allkategorie. Trotz teils spektakulären Kämpfen konnte er sich in einem anspruchsvollen Teilnehmerfeld nicht ganz auf Treppchen vorkämpfen
Lena Vogel vertrat den Post SV Bamberg in der Kategorie Kata Jugend U16 sowie Kumite U16 (+61 kg und Allkategorie). Auch sie zeigte durch ihr kontinuierliches Training eine deutliche Leistungssteigerung. Letztlich musste sie sich jedoch mit einem undankbaren 5. Platz zufriedengeben.