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Basketball-Minis mit erfolgreicher Saisonvorbereitung

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Postsportverein und der TSG 05 Bamberg im Mini-Basketball geht in ihr drittes Jahr. Schickte man letztes Jahr zwei Mannschaftsspielgemeinschaften in den Punktspielbetrieb, sind es heuer gleich vier: eine U8, zwei U10-Gruppen und eine U12. Drei Mannschaften nahmen nun bei einem Saisonvorbereitungsturnier in Coburg teil.

Besonders erfolgreich waren dabei die Kleinsten: die U8 von Trainer André Leipold.

Am Samstag, 07.10.2023, machte sich die neu formierte U8 Minibasketballmannschaft auf den Weg zum ersten Turnier der Saison in Coburg. Die Mannschaft bestand aus sieben Spieler*innen, welche schon in der Saison 2022/23 am Spielbetrieb teilgenommen haben und aus fünf Spieler*innen, welche erst seit Anfang September am Training teilnehmen. Genaue Ergebnisse werden nicht angegeben, da diese beim Minibasketball nicht wichtig sind. Es gilt der Grundsatz: „Erlebnis vor Ergebnis“.

Kurz nach Ankunft stand auch schon das erste Spiel gegen die U8 der Bischberg Baskets auf dem Plan. In einem spannenden Spiel konnten sich die Bamberger klar durchsetzen.

Für die Kinder ungewohnt ging es gleich mit dem nächsten Spiel, sozusagen „back to back“, gegen die U8 des SV Pettstadt weiter. Auch hier gingen unsere Kinder als Sieger vom Platz, wenngleich das Ergebnis nicht so deutlich ausfiel wie im vorherigen Spiel.

Nach einer kurzen Unterbrechung, welche alle Spieler*innen zur gemeinsamen Stärkung nutzten, ging es gleich weiter mit dem nächsten Spiel. In einer fairen, aber nicht minder engen Partie setzte sich unsere U8 mit zwei Punkten Unterschied durch. Dieser Sieg war hart erkämpft und man konnte die individuelle Stärke beider Mannschaften bewundern.

Im abschließenden Spiel mobilisierten unsere Spieler*innen nochmal alle Kräfte und konnten die U8 des TV Weismain in die Schranken weisen. Mit einem sehr deutlichen Erfolg beschloss unsere U8 das Turnier ungeschlagen.

Bei der anschließenden Siegerehrung wurden alle Spieler*innen des Turniers mit einer Teilnahmemedaille bedacht und jede Mannschaft bekam eine Teilnehmerurkunde. Eine klassische Siegerehrung wurde nicht durchgeführt, was der Euphorie des Teams nicht im Geringsten schadete. So traten dann 10 Kinder im Alter zwischen fünf und acht Jahren ungeschlagen, ausgepowert und überglücklich die Heimreise nach Bamberg an.

Deutlich schwerer hatte es anschließend die U10-1 von Trainer Tobias Günther.

Die U10-1 der Spielgemeinschaft TSG/Post SV Bamberg durfte noch vor Saisonbeginn auf Einladung des BBC Coburg an einem Mini-Turnier teilnehmen. Die Mannschaft, die als U8 letztes Jahr ungeschlagen geblieben war und zum Großteil aus Spielern des jüngeren U10 Jahrgangs besteht, wählte die fortgeschrittenen Gruppe des U10-Turniers, sodass man gegen TG Würzburg, BBC Coburg und Bischberg Baskets spielte.

Auch wenn gegen die körperlich haushoch überlegenen Gegner kein Sieg gelang, konnte man zumindest gegen Coburg und Bischberg die Partien über lange Zeit offen gestalten. Die Saison der U10 beginnt im November mit einer Einteilungsrunde, anhand deren die eigentliche Ligarunde, welche im Januar startet, nach Stärke der Mannschaften zusammengesetzt wird.

Für die U12 von Trainer Lorenz Meyer gab es immerhin zwei Siege.

Letztes Jahr als eine der jüngsten U12-Mannschaften in Oberfranken angetreten, gehören die Größten in unserem Programm nun auch zu den älteren Mannschaften der Altersklasse mit nur einem Spieler des jüngeren Jahrgangs. Folgerichtig wollte man sich mit den stärkeren Mannschaften im Turnier messen. Die TG Würzburg war dann aber doch noch eine Nummer zu groß für die Post/TSG-Jungs und Mädels. Spielerisch und körperlich überlegen entschieden die Unterfranken das Spiel klar für sich (28:72). Gegen Gastgeber Coburg waren die Bamberger lange auf Augenhöhe. Am Ende reichte aber Kondition und Konzentration nicht aus. Die Heimmannschaft gewann mit 44:33. Gegen die SpVgg Rattelsdorf konnte man dann aber einen klaren Sieg einfahren (53:28). Lange spannend war es dagegen gegen die körperlich überlegenen Mädels des SC Kemmern. Nach einem verschlafenen Auftakt konnte man aber dank starker Verteidigung das Spiel drehen und am Ende mit 33:19 für sich entscheiden, sodass am Ende eine zufriedenstellende ausgeglichene Turnierbilanz stand.

Am 11./12. November starten die Teams in ihre Saison, wobei zunächst eine Einteilungsrunde stattfindet. Je nach Ergebnissen dort werden die U10-1, U10-2 und U12 dann ab Januar in ihre jeweiligen Hauptrunden starten. Für die U8 startet dann ganz regulär erst die Punktspielsaison.

Deutsche Meisterschaft Karate

Bei der Deutschen Karate-Meisterschaft der Masterklasse in Dillingen Saar konnte mit 259 Nennungen aus 112 Vereine eine Rekordbeteiligung verzeichnet werden. Auch sechs Athleten des Post SV Bamberg machten sich auf den Weg ins Saarland. Gestartet wurde in den Kategorien Kata (Formenlauf gegen mehrere imaginäre Gegner) und Kumite (Freikampf).

Am Vormittag fanden die Kata Disziplinen der einzelnen Altersklassen statt. Los ging es mit Dikran Krikkorian (Kata Herren Ü35). Er hatte mit 22 Gegnern einen starken Pool. In der ersten zeigte Krikkorian die Kata „Empi“, eine athletische Kata. Diese wurde mit sehr guten 22,3 Punkten bewertet.  Er zog somit als Poolzweiter in die nächste Runde ein. Mit seiner nächsten Kata „Kanku Sho“ erkämpfte ersich zu Recht einen Platz im kleinen Finale. Dort zeigte er noch einmal seine Klasse und bekam für seine „Unsu“ eine Spitzenbewertung von 23,5 Punkten, was die Bronzemedaille am Ende bedeutete.

Weiter ging es mit Monica Rusticeanu (Kata Damen Ü45). Mit einer technisch sauber ausgeführten Kata „Gojushio Sho“ erhielt sie von den Kampfrichtern 21,1 Punkte. Dies reichte allerdings nur zu einem guten fünften Platz in diesem starken Umfeld. In der Gesamtplatzierung errang sie Platz 9.

Unter den 21 Wettkämpfern der Kategorie Kata Einzel Herren Ü45 zog Richard Endres mit einer kraftvollen Kata „Jion“ in die zweite Runde ein. Dort musste er sich aber knapp geschlagen geben und erreichte am Ende den 7. Platz.
Als vierter Kata Starter war der amtierende deutsche Meister Berthold Pfohlmann an der Reihe (Kategorie Kata Herren Ü65). Er überzeugte die Kampfrichter mit einer kraftvollen Kata „Jion“ und erhielt eine Wertung von 22,8 Punkten. Als Poolsieger zog er in die zweite Runde ein. Auch dort verwies er mit einer ausdrucksstarken „Sochin“ seine Kontrahenten auf die Plätze und zog direkt in das Finale ein. Hier drehte er noch einmal auf und zeigte sein ganzes Können: mit einer spitzen Wertung von 37,5 für seine brillante „Gojushio Sho“ verteidigte er den Titel des deutschen Meisters!

Der Nachmittag stand im Zeichen der Kumite Wettbewerbe. Zuerst waren die Damen an der Reihe: Monika Rusticeanu (Kumite Einzel Damen Ü45 – 60 kg) erkämpfte mit einer taktisch klugen Kampfweise am Ende einen tollen 3. Rang. Bei den Herren musste Danny Vogel leider im Viertelfinale verletzungsbedingt aufgeben. Nach einem spannenden Kampf verlor Coach Andreas De Sario jedoch knapp. Die Trostrunde blieb ihm dabei leider auch verwehrt und es war für ihn ebenfalls im Viertelfinale Schluss.

Die Bilanz der Wettkämpfer des Post SV Bamberg konnte sich mit einmal Gold und zweimal Bronze sehen lassen. Das bedeutet für den Post SV Bamberg Rang 10 in der Vereinswertung.

Auf dem Bild von links nach rechts: Andreas De Sario, Monica Rusticeanu, Berthold Pfohlmann, Richard Endres, Dikran Krikkorian, Danny Vogel und Abteilungsleiter Werner Sadlauskas

Dart – Niederlage im ersten Match der Vereinsgeschichte

Historisches spielte sich am Freitag Abend im Aufseßer Vereinsheim ab. Die jüngste Abteilung des Post SV Bamberg, die Abteilung Dart, bestritt ihr aller erstes Ligaspiel. Gegen einen starken Gegner konnte man ein Spiel auf Augenhöhe bestreiten. Unbekümmert legte die Post los und ging nach Runde 1 mit 3:1 in Führung. Den Rückenwind konnte man leider nicht nutzen und ging mit einem Zwischenstand von 4:4 in die Doppelspiele welche ebenfalls mit einem Sieg für jede Mannschaft endete. Mit 5:5 ging es in Runde 3, hier errangen beide Mannschaften ebenfalls jeweils 2 Punkte, auch wenngleich hier mehr für die Post drinnen gewesen wäre, da in einem Spiel mehrere Matchdarts ausgelassen wurden, und das Spiel schließlich noch verloren ging. Mit fortschreitender Stunde, viel die Konzentration, aber die Spannung stieg. Mit 7:7 ging es schließlich in die letzte Runde. Und es kam wie es kommen musste beim Stand von 9:8 für die „Dartologen“ aus Aufseß ging das letzte Spiel in den Decider. Beiden Spielern merkte man den Druck aber vor allem die späte Uhrzeit an. Das glücklicherer Ende hatte schließlich der Spieler aus Aufseß, welches insgesamt eine sehr sympathische Truppe war und ein starker Gegner. „Wir bedanken uns bei den „Dartologen“ aus Aufseß für den tollen Dartsabend und die super Organisation. Leider konnten wir nichts zählbares mitnehmen, aber ich denke wir haben uns teuer verkauft und alle an Erfahrung für die nächsten Spiele hinzugewonnen“ sagt Alexander Lehnen, Abteilungsleiter Dart. Nebenbei zu erwähnen ist noch, das der Spieler C. Bertelmann an dem Abend kein Spiel abgegeben hat, eine 180 geworfen und mit 115 gecheckten Punkten das größte Finish des Abends hatte.
Das nächste Spiel wird am 13.10. bei der DJK Steinsdorf sein. Hast auch du Lust Teil der Dartmannschaft des Post SV Bamberg zu sein? Dann melde dich via DM oder WhatsApp unter 01702472394

Willensbekundung für Kunstrasenfeld an Stadtrat übergeben

Die 5 Südvereine (Post SV Bamberg, TSG 2005 Bamberg, SC08 Bamberg, Sportfreunde Bamberg und BSC Bamberg) haben gemeinsam, unter Führung des SPD-Ortsvereins Bamberg-Altstadt Süd und den zuständigen SPD-Arbeitskreisen eine gemeinsame Willensbekundung zum Neubau eines Kunstrasenspielfeldes am Sendelbach unterzeichnet und an den SPD-Fraktionsvorsitzenden Heinz Kuntke und die Kreisvorsitzende Eva Jutzler übergeben. Auch der BLSV-Kreisvorsitzende Carsten Joneitis befürwortet den Neubau eines Kunstrasenspielfeldes für Bambergs Süden und stand beratend zur Seite.

Die Willensbekundung fußt auf eine Nachfrage der SPD-Fraktion und dem diesbezüglich vorliegenden Vermerk von Dr. Pfeufer (damals Sportreferent)  vom 04.07.2023 bezüglich der Notwendigkeit eines solchen Neubaus und der Dringlichkeit einen Kostenvoranschlag schon in den Haushalt 2024 einzubringen.

Gruppenfoto

Floorball jetzt auch für Jugendliche

Nun ist es endlich soweit – Floorball in Bamberg bekommt Nachwuchs!

Ab dem Schuljahr 2023/24 gibt es auch hier ein Nachwuchsangebot für den (vielleicht) schnellsten Sport der Welt.

Mittwoch,
18-20 h,
Kunigunden-Grundschule
Seehofstraße 32
96052 Bamberg

Alle Kinder und Jugendliche im Bereich U10 bis U14 sind willkommen.

Da wir bei Null starten, bitten wir um vorherige Anmeldung an floorball@postsportverein.de. Damit ist keinerlei Verpflichtung verbunden. Die Anmeldung dient lediglich dem Abschätzen der Gruppengröße(n).

Karate – European Master Games

Die European Masters Games (EMG) sind eine Multisportveranstaltung für Seniorensportler, wobei das Mindestalter für eine Teilnahme in Abhängigkeit von der Sportart zwischen 25 und 35 Jahren beträgt. Sie wurden erstmals 2008 ausgetragen und finden seit 2011 alle vier Jahre an unterschiedlichen Austragungsorten in Europa statt. Veranstalter der European Masters Games ist die „International Masters Games Association (IMGA)“ mit Sitz in Lausanne. Die IMGA ist eine Unterorganisation des IOC, welche auch die World Masters Games, die Pan-American Masters Games, die Asia-Pacific Masters Games sowie weitere, regionale Events organisiert. Dabei gelten die „World Masters Games“ insgeheim als die „Olympischen Spiele“ der Leistungs- und  Breitensportler ab 30 Jahre. Ziel ist es, die Olympische Bewegung zu unterstützen und die „Sport für alle“-Philosophie der Olympischen Charta zu fördern.

Dieses Jahr fanden die EMG zum ersten Mal in Finnland, Tampere, statt. Zu diesen Masters Championships reisten rund 4000 Athleten an, um sich in 29 verschiedenen Disziplinen zu messen. Nachdem die Teilnahme nicht auf europäische Länder beschränkt war, waren Wettkämpfer aus 78 verschiedenen Ländern mit einem Durchschnittsalter von 53 Jahren vertreten. Für die Karate-Wettkämpfer betrug das Mindestalter 35 Jahre. Hier gab es 228 Nennungen aus 18 Nationen. Deutschland war mit insgesamt 56 Teilnehmern die am stärksten vertretene Nation. Gestartet wurde in den Disziplinen Kata (Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner) und Kumite (Freikampf).

Der Post SV Bamberg wurde durch die folgenden Wettkämpfer vertreten: Brigitte Kraußer  (Kumite), Monica Rusticeanu (Kata und Kumite), Berthold Pfohlmann (Kata), Dikran Krikkorian (Kata), Hubert Schorr (Kumite) und Andreas De Sario (Kumite).

Los ging es mit Monica Rusticeanu in der Disziplin Kata. Sie zeigte in der Vorrunde die Kata „Gojushio Sho“, die mit 22,5 gewertet wurde. Damit zog sie als Poolzweite in das kleine Finale ein. Dort konnte sie die ebenfalls für Deutschland antretende Mainzerin Yasna Durdevic mit der Kata „Kanku Sho“ mit 22,1 zu 20,7 Punkten schlagen und holte sich die Bronzemedaille.

Bei den Herren Ü40 setzte sich Krikkorian deutlich mit einer Spitzenwertung von 23,9 für die Kata „Kanku Sho“ gegen die Karateka aus Italien und Großbritannien durch. Er zog somit direkt ins Finale ein und kämpfte gegen Federico Monnati aus Italien. Als Finalkata wählte er die höchste Kata der Stilrichtung Shotokan: die schwierige „Unsu“. Leider unterlief ihm nach dem Sprung ein kleiner Wackler, sodass er sich knapp geschlagen geben musste. Nichtsdestotrotz nahm er am Ende mit Stolz und völlig verdient die Silbermedaille mit nach Bamberg.

Berthold Pfohlmann holte in der Vorrunde mit der Kata „Sochin“ 22,6 Punkte und stand so verdient im Finale. Dies stellte sich als bayerisches Finale raus – Pfohlmann musste gegen den Oberpfälzer Dieter Baller antreten. Doch der Postler ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und zeigte eine beeindruckende „Goju Shiho Sho“. Damit setzte er sich durch und stand am Ende verdient auf dem ersten Platz.

Am zweiten Wettkampftag wurde die Disziplin Kumite nach Alters- und Gewichtsklassen ausgetragen.

Brigitte Kraußer konnte sich in drei Kämpfen souverän durchsetzen. Die monatelange Vorbereitung der Mastersbeauftragten des Bayerischen Karate Bundes zeigte Früchte. Die in zahlreichen gemeinsame Trainingseinheiten eintrainierten taktischen Züge konnte sie problemlos umsetzen und wurde mit der Goldmedaille in der Gewichtsklasse -61 kg belohnt.

Auch Monica Rusticeanu ließ nichts anbrennen und beendete ihre zwei Kämpfe in der Kategorie Female Kumite Open 45 deutlich mit 7:1 und 8:0 – auch sie nahm Gold mit nach Hause.


Die Post SV Kumite-Herren wollten den erfolgreichen Kumitedamen in nichts nachstehen und kämpften ebenfalls knallhart bis zur letzten Sekunde. Dies zahlte sich am Ende mit weiteren Medaillen aus: Hubert Schorr freute sich am Ende über einen tollen 2. Platz und Trainer Andreas De Sario schloss den Tag mit einer weiteren Goldmedaille für Bamberg ab.

Insgesamt konnten die Athleten de Post SV Bamberg bei den European Masters Games in Finnland 4x Gold, 2x Silber und 1x Bronze erringen. Diese grandiose Leistung ist neben den Athleten selbst auf die hervorragende und kontinuierliche Trainerarbeit in der Karateabteilung des Post SV zurückzuführen. Die jahrelange Vorbereitung hat sich nun sichtbar ausgezahlt!

V. l. n. r. Hubert Schorr, Andreas De Sario, Berthold Pfohlmann, Brigitte Kraußer und Dikran Krikkorian
Monica Rusticeanu

Post SV Bamberg ehrt langjährige Mitglieder

Im Rahmen eines Ehrungsnachmittages im Vereinsheim konnten wieder zahlreiche Jubilare begrüßt und durch den Vorsitz geehrt werden. Im Zeichen von schnellen und vielen Veränderungen im täglichen Leben ist es nicht hoch genug einzuschätzen, dass man über viele Jahre hinweg seinen Verein unterstützt und die Treue gehalten hat.

Unterfränkische Meisterschaften Karate

Am Wochenende fanden die offenen unterfränkischen Karate-Meisterschaften in Würzburg statt. Dabei gab es 274 Nennungen aus 22 Vereinen. Vom Post SV Bamberg reisten fünf Athleten an. Vier Sportler starteten in der Disziplin Kata (Formenlauf gegen mehrere imaginäre Gegner), eine Sportlerin in der Disziplin Kumite (Freikampf).

Für einige Postler war dies der letzte Vergleich bevor die European Masters Games in Finnland anstehen.

Los ging es in der Leistungsklasse: Berthold Pfohlmann entschied sich für die starke „Sochin“, während Markus Vollmayer die Kata „Enpi“ zeigte. Beide teilten sich am Ende den 7. Platz.  Richard Endres wählte ebenfalls die „Sochin“ und zudem die „Kanku sho“. Er musste sich am Ende nur seinem Teamkollgen Dikran Krikkorian geschlagen geben, der ebenfalls eine tolle „Kanku sho“ und im Finale die ausdrucksstarke „Unsu“ zeigte.

Nachdem die Bamberger schon die Leistungsklasse unter sich ausgemacht haben, wurden in den verschiedenen Masterklassen weiter um Medaillen gefightet: die Masterklasse Ü35 war dominiert von den gelb-schwarzen Anzügen den Post SV. Es kam im Finale erneut zu dem Duell Endres gegen Krikkorian: beide zeigten eine herausragende Leistung. Am Ende nahm auch hier Krikkorian Gold und Endres Silber mit nach Hause. Markus Vollmayer stand dem im nichts nach und teilte sich mit dem ehemaligen Bamberger Florian Oberhansl den 3. Platz. Und auch in der Masterklasse Ü55 war das ausgemachte Ziel für Pfohlmann die Goldmedaille. Mit einer kraftvollen „Jion“ und einer ausdrucksstarken „Gojushiho sho“ machte er Nägel mit Köpfen und sicherte sich den ersten Rang.


Aleena Nelson startete in der Kategorie Kumite Leistungsklasse weiblich open. Dort überzeugte sie mit einer guten taktischen Leistung im Halbfinale und gewann gegen die Lokalmatadorin aus Schweinfurt. Erst im Finale musste sich Nelson gegen die körperlich deutlich überlegene Schmidt-Hammer Lea aus Untermerzbach geschlagen geben. Sie nahm zufrieden Silber mit nach Hause.

Am Ende erreichten die Bamberger sieben Podestplätze: mit dreimal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze im Gepäck reisten die Athleten zusammen mit ihren Betreuer Andreas De Sariio zufrieden nach Hause zurück. In der Gesamtwertung der Vereine bedeutete dieses Ergebnis einen respektablen 8. Platz.

Karate -Schwaben Open in Monheim

Am Wochenende fanden in Monheim die offenen Meisterschaften des Bezirks Schwaben statt. Insgesamt starteten 275 Athleten aus 38 Vereinen aus Deutschland und Italien. Auch die Karateabteilung des Post SV Bamberg reiste mit 8 Athleten an. Gestartet wurde in den Kategorien Kata (imaginärer Kampf gegen mehrere Gegner) und Kumite (Freikampf).  Los ging es mit den Schülern. Sophia Hristova (Kata Schüler weiblich U14) zeigte zu Beginn eine tolle Gojushiho Sho und kam mit 19,5 Punkten in die nächste Runde. Hier entschied sie sich für eine gute Bassai Dai, mit der sie ins kleine Finale um Platz 3 einzog. Trotz einer tollen Kanku Dai musste sie sich der Magdalena Ehling geschlagen geben und nahm dennoch einen tollen 5. Platz mit nach Hause. Weiter ging es mit Jonathan Lang (Kata Jugend U16). Er startete wie seine Teamkollegin Sophia mit der anspruchsvollen Gojushiho Sho. Auch er schaffte es, sich für das kleine Finale zu qualifizieren. Leider unterlief ihm hier ein Formfehler, weshalb er am Ende disqualifiziert wurde. Die Kategorie Kata männlich Ü35/45 wurde klar vom Post SV dominiert. Keiner kam an den drei Herren Markus Vollmayer, Richard Endres und Dikran Krikkorian vorbei: Vollmayer und Krikkorian zeigten jeweils eine ausdrucksstarke Kanku Sho, Endres entschied sich für die Sochin. Alle drei überzeugten die Kampfrichter. Am Ende entschied Vollmayer das kleine Finale gegen Rene Steinhübel vom TSV WEMDING klar für sich und sicherte sich den 3. Rang. Das Finale war hingegen eine Bamberger Finale: Krikkorian entschied sich für die höchste Shotokan-Kata Unsu, Endres setzte auf die schwierige Kanku Sho. Am Ende war es ein sehr knapper Wettkampf, den Krikkorian mit lediglich einem Punkt mehr für sich entscheiden konnte. Somit ging die Silbermedaille an Endres und Krikkorian nahm Gold mit nach Hause. Den Abschluss der Kata-Wettbewerbe machte Berthold Pfohlmann (Ü55/65): der amtierende deutsche Meister ließ keinen Zweifel aufkommen und erkämpfte sich mit der mit Gojushio Sho einen Finalplatz. Hier musste er sich jedoch an einem kleinen Schrittfehler mit Platz 2 zufriedengeben. Für drei weitere Medaillen sorgten Aleena Nelson und Andreas De Sario im Kumite. Im Finalkampf ( Senioren Ü18 weiblich +55kg/-61kg) unterlag Nelson knapp ihrer Kontrahentin Tina Zehentbauer mit 0:1. Sie konnte sich dennoch über Silber freuen. Andreas De Sario holte jeweils Bronze sowohl in der Kategorie Masterklasse männlich Ü45 +80kg als auch in der Masterklasse männlich Open.

Mit insgesamt 7 Medaillen landete der Post SV Bamberg in der Medaillenstatistik genau im Mittelfeld auf Platz 19.

vlnr die erfolgreichen „Oldies“: Aleena Nelson, Markus Vollmayer, Dikran Krikkorian, Andreas De Sario, Berthold Pfohlmann und Richard Endres